DER VETTER AUS DINGSDA
DER VETTER AUS DINGSDA
Operette in 3 Akten - Uraufführung: Berlin 1921
Musik von Eduard Künneke
Text von H. Haller und Rideamus
Onkel Josef Kuhbrot ißt und trinkt und feiert auf Vorrat, denn sein reiches Mündel Julia de Weert wird volljährig, und somit endet in wenigen Tagen nicht nur die Vormundschaft der Kuhbrots sondern auch das süße Leben. Dem gilt es mit einer Hochzeit entgegenzuwirken, damit nicht nur Julia, sondern auch ihr Geld in der Familie bleibt. Onkel Josef hat seinen Neffen August Kuhbrot als Heiratskandidaten auserkoren. Dies ist natürlich alles nicht im Sinne von Julia, die ohnehin nur an ihre Jugendliebe Vetter Roderich denken kann, der leider vor sieben Jahren nach Batavia – oder auch »Dingsda« wie es Onkel Josef nennt – auswanderte. Julias Liebe ist jedoch ungebrochen, und so weist sie auch die Annäherungsversuche des Landratssohn Egon von Wildenhagen barsch zurück. Inzwischen ist Neffe August in der Villa de Weert aufgetaucht und gibt sich als der verschollene Roderich aus, um Julia für sich zu gewinnen. Die Ereignisse überschlagen sich, als Wildenhagen böse Gerüchte über Roderich verbreitet, August als sein eigener Mörder verdächtigt wird, Julia der völligen Liebesverwirrung erliegt und auch noch ein zweiter Fremder im Garten auftaucht. Wäre da nicht Hannchen, Julias beste Freundin, ließe das Glück aller wohl noch lange auf sich warten...
Operettendaten: Copyright © musik-theater
Text zur Handlung: Copyright © Staatstheater am Gärtnerplatz
Text Berabeitung: Andreas Brixler
Fotos: Copyright © Staatstheater am Gärtnerplatz

