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EINE NACHT IN VENEDIG

EINE NACHT IN VENEDIG

EINE NACHT IN VENEDIG

Copyright © Seefestspiele Mörbisch

Operette in 3 Akten - Uraufführung: Berlin 1883
Musik von Johann Strauß (Sohn)
Text von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée


Geschäftiges Treiben auf dem Marktplatz am Canale Grande, nächtliche Serenaden, vermummte Gestalten auf Gondelfahrt und schließlich der Karneval: Alles, was Venedig unwiderstehlich macht, bringt Johann Strauß in seiner Operette aufs wirkungsvollste musikalisch zum Klingen. Die Handlung wartet mit den für das Genre typischen Verwirrungen auf: Um seine Gattin Barbara vor den Verführungskünsten des Herzogs von Urbino zu schützen, plant der Senator Delaqua, sie auf die in der Lagune gelegene Insel Murano bringen zu lassen. Caramello, der Barbier des Herzogs, soll seinem Herrn Barbara am Abend beim Maskenfest näher bringen; als er durch den Makkaronikoch Pappacoda, der es wiederum von Ciboletta, der Köchin des Senators, weiß, von Delaquas Absicht hört, entschließt er sich, die für Barbara bestimmte Gondel selbst zu steuern und die Senatorengattin so doch dem Herzog zuzuführen. Barbara jedoch hat ihre eigenen Pläne: Um sich heimlich mit Delaquas Neffe Enrico treffen zu können, bittet sie die Fischerstochter Annina, die Caramellos Geliebte ist, an ihrer Stelle die für sie bestimmte Gondel zu besteigen. So geschieht es, daß Caramello dem Herzog die eigene Braut als "Barbara" präsentiert...

Johann Strauß' Operette wurde am 3. Oktober 1883 in Berlin uraufgeführt. In seiner 1986 für das Staatstheater am Gärtnerplatz entstandenen Inszenierung hat Regisseur und Schauspieler Ferruccio Soleri, den seine Darstellungskunst ein Vierteljahrhundert lang in Giorgio Strehlers Goldoni-Aufführung zum weltberühmten Arlecchino gemacht hat, diesen Zauber auf die Bühne zu bringen gewußt. Das Stück ist in seiner Inszenierung schon über 130 Mal über die Bühne des Gärtnerplatz-Theaters gegangen.

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Operettendaten: Copyright © musik-theater
Text zur Handlung: Copyright © Staatstheater am Gärtnerplatz
Text Berabeitung: Andreas Brixler
Fotos: Copyright © Seefestspiele Mörbisch